Compulite Vector für Gewandhaus Leipzig

Durch die Bedürfnisse des Gewandhausorchesters entstanden in der über 250-jährigen Geschichte des Klangkörpers drei Konzerthäuser. Felix Mendelssohn Bartholdy ist der wichtigste Gewandhauskapellmeister der Vergangenheit und Herbert Blomstedt sowie Kurt Masur sind die Ehrendirigenten des einzigartigen Klangkörpers, der derzeit von Riccardo Chailly geleitet wird. Noch heute ist es vor allem das Orchester, das weltweites Renommee genießt und den internationalen Ruf des Standorts begründet.

Der Große Saal mit seinen amphitheatrisch angeordneten Sitzplätzen bietet über 1900 Besuchern Platz. Gekrönt wird der Saal durch die majestätische Orgel der Potsdamer Firma Schuke mit ihren vier Manualen, 89 Pfeifenregistern, drei Registern für Glockenspiel und Cymbelglocken und 6638 Pfeifen.  
Im Mendelssohn-Saal mit seinen 498 Plätzen musizieren ebenfalls regelmäßig hochkarätige Ensembles. Sechseckig und holzgetäfelt ist der Saal darüber hinaus für eine Vielzahl verschiedener Veranstaltungen geeignet. So finden hier neben musikalischen Ereignissen auch Tagungen, Kongresse etc. statt. Pro Jahr besuchen nahezu eine halbe Million Besucher das Konzerthaus am Augustusplatz.

Beleuchtungschef Jörg Rudolph zur Wahl des VECTOR VIOLET Lichtstellpultes: “Wir arbeiten in unserem Haus schon seit mehreren Jahren mit einem Spark 4D von Compulite und haben mit diesem Pult gute Erfahrungen gemacht. Als die Notwendigkeit bestand ein zweites Pult zuzulegen, sind wir auf die Vector Violet aufmerksam geworden. Wir haben dort einige schon vom Spark her bekannte Funktionen und Begriffe wieder gefunden, was die Einarbeitung leichter macht. Verbunden mit einer komfortableren Benutzeroberfläche und einer ähnlichen Kompaktheit wie der des Spark haben wir uns schließlich für die Vector Violet entschieden.“

Die VECTOR VIOLET wird im Großen Saal, die SPARK-4D weiterhin im kleinen Saal des Gewandhauses eingesetzt.

Hundertwasser-Turm

Der farb- und formvollendete Kuchlbauer-Turm auf dem Gelände der Kuchlbauer-Brauerei im niederbayerischen Abensberg erscheint wie ein Gebäude aus einem Märchen von 1001 Nacht. Nach über 10 Jahren Planungs- und Bauphase wurde der Turm Ende 2009 fertig gestellt.

Das Wahrzeichen von Kuchlbauers Bierwelt ist eines der letzten Architekturprojekte des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000). Angenehme runde Formen, tanzende Fenster, wellige Böden und organische Linien, Zwiebeltürme und Pflanzen, das sind die Elemente Hundertwassers für menschengerechtes Bauen im Einklang mit der Natur. Einzigartig in der Welt ist der Kuchlbauer-Turm außen und innen eine Hommage an das bayerische Bier und seine Brauereien. Kuchlbauers Bierwelt ist zusammen mit dem Hundertwasser-Turm ein Gesamtkunstwerk.

Abensberg liegt im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau. Die Brauerei Kuchlbauer besteht bereits seit dem 14. Jahrhundert. Damit ist sie eine der ältesten Brauereien der Welt, die alle im Landkreis Kelheim liegen.

Für die Planung und Umsetzung von Multimediatechnik und Sonderbeleuchtung beauftragte die Brauerei die Regensburger Spezialisten von Feiner Lichttechnik. Die Konzeption der Führungen und Besucherstationen der Bierwelt und des Hundertwasser-Turms erfogte durch die Wörther Myprogram GmbH.

Die umfangreiche Multimediatechnik des Museums- und Erlebnisbereiches wird komplett durch eine E:CUE Media Engine und diverse Remote-Rechner gesteuert. Eine Anbindung über KNX/DMX-Gateways sorgt für eine Kommunikation mit der Gebäudetechnik. Dadurch können lokale Schalter und Bewegungsmelder in das Multimedia-Netzwerk eingebunden werden. Eine besondere Herausforderung stellt die Aufteilung in geführte Führungen und automatisierte Abläufe sowie die Anpassung an Tage mit niedriger und hoher Besucherfrequenz dar. Dafür wurde ein ausgeklügeltes Zeit- und Ablaufsystem in der Media Engine programmiert. Die Kontrolle der Führungsabläufe liegt bei einem anwenderspezifisch programmierten Touchscreen an der Eingangskontrolle.

LEDS für Bad Reichenhaller Opfer-Denkmal

Am 2. Januar 2006 stürzte die Eissporthalle in Bad Reichenhall ein und begrub 15 Menschen unter sich.

Nach längeren Planungen wird im Frühjahr 2010 die Gedenkstätte enthüllt. Das Denkmal besteht aus 15 bis zu 3,80 Meter hohen und nachts beleuchteten Glasstelen. Jede in einer anderen Farbe, die die Angehörigen bestimmt haben. Alle Stelen sind am oberen Ende gezackt - ein Verweis auf die unvollendeten Leben der Einsturzopfer.

Feiner Lichttechnik beriet die Beleuchtungsfirma Ateon aus dem Team des Wiesbadener Künstlers Karl-Martin Hartmann bei der Auswahl und Planung der LED-Beleuchtung. Besondere Anforderung bestand an die Qualität und an die Schutzklasse der verwendeten LED-Streifen. Ausfälle bei derartig sensiblen Objekten sollten unter allen Umständen vermieden werden. Eingesetzt wurden 150m LEDELEC LED-Ribbon Fleds RGB in IP65 und 15 Converter 348CC-24-DMX von ELECTRON.


Planungshilfen

 

Referenzen